Dienstag, 15. September 2015

Jacó


Am Wochenende haben wir einen Ausflug an den Strand Jacó, Puntarenas gemacht. In Jacó gibt es einen Sand-Strand, wobei der Sand schwarz und nicht weiß ist. Zwischen Hotel/Haus und Meer sind es vielleicht 50 Meter und wenn Flut ist, muss man nur 5 Meter weit laufen und schon ist man im Wasser. Was mich fasziniert hat, ist das man am Strand ist und gleichzeitig den Wald sehen kann.
Das Wasser ist sehr warm und sauber, aber man kann leider nicht auf den Boden schauen.
Das Meer ist nicht wirklich zum Schwimmen geeignet, da ununterbrochen Wellen auftauchen. Es ist das perfekte Paradies für Surfer, die auch in Mengen nach Jacó kommen.
In dieser Region ist es sehr viel wärmer als in Alajuela und man sollte sich mehrmals am Tag eincremen.
Zwischen 12 und 15 Uhr ist die Sonneneinstrahlung am höchsten und man sollte deswegen die Sonne meiden. Ich habe mir trotz mehrmaligem Eincremen einen Sonnenbrand geholt.

Die Bilder findet ihr wieder auf der anderen Seite.

Zoologico


Es ist schon etwas länger her als ich hier einen Zoo besucht habe, aber ich möchte trotzdem darüber berichten.
Die Tiere sind auch hier in Gehegen, weswegen ich nicht so viele Bilder von den Tieren gemacht habe. Viele Tiere, die es in diesem Zoo gab, gibt es auch in freier Natur und ich finde Bilder ohne Gehege schöner als mit. Ich habe auch schon einige davon gesehen.
Ich machte hauptsächlich Bilder von der Flora, da diese hier einfach ganz anders als in Deutschland ist. Selbst das Gras ist hier anders.
Ich fand den Zoobesuch aber trotzdem toll, da es eine neue Erfahrung war.
Die Bilder von dem Besuch findet ihr auf der Seite "Mein Auslandsjahr in Bildern".

Dienstag, 8. September 2015

Gastgeschenke


Ich bin schon fast eineinhalb Monate hier und habe noch kein Wort über das Orientierungsseminar, Koffer und Gastgeschenke verloren.
Auf dem Flug hatte ich einen Koffer, eine große Sporttasche und einen Rucksack dabei. Mein Koffer wog ein halbes Kilo zu viel, was aber nicht weiter schlimm war. In der Tasche hatte ich meinen Laptop und ein wenig Kleidung.
Auf dem Orientierungsseminar in San Jose wurde ausschließlich Englisch gesprochen und es dauerte von Freitag Abend bis Sonntag Mittag. Die Teilnehmer waren nur Deutsche. Die Leiter erzählten leider nicht viel über Gewohnheiten, weder sahen wir was von der Hauptstadt, noch hatten wir Spanischunterricht. Trotzdem war es hilfreich, um sich an den Zeitunterschied zu gewöhnen, typisches Essen zu probieren und sich auf die kommende Zeit vorzubereiten.
Als Gastgeschenke brachte ich ein deutsches Kochbuch auf Spanisch mit Postkarten von meiner Region mit. Über Haribo, Ritter Sport Schokolade, Toffifee und Ahoi Brause Tabletten freute sich die Gastfamilie ebenfalls. Außerdem brachte ich noch Prospekte von meiner Region mit.
Wir haben auch schon ein deutsches Gericht gekocht und es hat ihnen sehr gut geschmeckt.

P.S. Das Video, dass man drehen musste, hat die Gastfamilie nie gesehen, weshalb ich es ihnen gezeigt habe.
P.P.S. Intercultura hat den 1. Ausflug angekündigt: 1 Tag auf der Isla Tortuga (Schildkröteninsel; es gibt aber laut meiner Gastmutter keine Schildkröten dort)

Freitag, 4. September 2015

Convivencia


Heute hatte meine Jahrgangsstufe keine Schule, da wir eine Convivencia hatten (Convivencia= Zusammenleben).
Dies ist ein Tag, der mit vielen Spielen gestaltet wird.
Wir fuhren morgens zu einer Range und hatten eine "Rally".
Bei der "Rally" wurde man in 4 Gruppen eingeteilt und musste Stationen erledigen.
Bei der 1. Station musste man über ein Seil steigen ohne die Hände des Anderen loszulassen und ohne das Seil zu berühren.
Bei der 2. musste man auf den Boden schauen und 11 mal um einen Stock laufen und danach ein Tor schießen.
Bei der 3. musste man sich auf den Boden in eine Reihe setzen und mit den Füßen ein Schwamm bis nach hinten transportieren. Währenddessen wurde man aber auch noch nass gespritzt.
Die 4. und letzte Station war die lustigste: auf der Wiese war eine große Plane, auf der Seife und Wasser verteilt war. Man wurde in 2 Gruppen eingeteilt und musste mit einem Ball ein Hütchen abschießen. Das war sehr lustig, da es sehr, sehr rutschig war und man oft hinfiel.
Für jede Station hatte man 5 Minuten Zeit, um so viele Wiederholungen zu machen wie möglich waren.
Danach gab es noch Gemeinschaftsspiele, bei denen man ebenfalls nass wurde.
Als wir alle pitschnass waren, kam der Pfarrer und wir hatten eine kleine Messe.
Zum Schluss durften wir (als 1. Gruppe überhaupt) mit unseren Klamotten in den Pool springen und sogar der Pfarrer ging ins Wasser.

Als alle Spiele vorbei waren und wir gegessen hatten, fuhren wir zurück zur Schule. Auf der Fahrt erhielt man Karten mit Glückwünschen, die die Familie und Freunde davor geschrieben hatten.

Gestern war der Language-Day an unserer Schule und alle Klassenzimmer wurden in dieser Woche für den Unabhängigkeitstag mit Flaggen und vielem mehr geschmückt.

Donnerstag, 27. August 2015

Ein etwas anderer Schultag...

Heute begann der Tag in der Schule ganz normal, doch schon nach der 1. Schulstunde änderte sich das: ein paar Mitschüler und ich wurden aus dem Klassenzimmer gerufen, weil wir für den Language-Day einen Tanz einstudieren müssen.
Danach hatten wir Pause und die 3. Schulstunde begann. Doch schon nach 10 Minuten hieß es, dass die neunten Klassen in die Sporthalle dürfen. Dort hatte die Basketballmannschaft meiner Schule ein Spiel gegen das "All Star Team". Ich dachte, dass es ein ganz normales Spiel sei, doch ich täuschte mich: Das "All Star Team" war keine Schulmannschaft, sondern Erwachsene die mindestens ein Kopf größer waren. Auf der Internetseite habe ich herausgefunden, dass alle Spieler Basketballerfahrung haben und dass sich das Team auf Animation, Musikeinlagen, Slam Dunk's und verschiedene Kunststücke spezialisiert hat. Sie machten auch kleine Wettkämpfe mit dem Publikum, die anschließend auch Preise gewannen.

Das Fernsehen war außerdem auch dabei.

Als das Spiel zu Ende war, hatten wir Pause und danach wieder Schule.
Heute hatte ich das erste Mal Schulsport, da es die Male davor immer ausfiel (1. Woche: FEA= Feier für Schüler mit vielen Tänzen; 2. Woche: meine Mitschüler übten für den Tanz für den Familientag; 3. Woche: Sporthalle war voll mit Stühlen, da am Abend eine Veranstaltung für die Eltern in der Schule stattfand; 4. Woche: 1. Mal Sport).
Da diese Woche das 3. Trimester anfing, mussten wir in Sport den Shuttle-Run (oder Piepstest) laufen. Nächste Woche ist der Coopertest an der Reihe.

Falls die Frage auftaucht, wann ich den Post über die Schule schreibe, dann müsst ihr euch noch gedulden.
In den vergangenen Wochen war nämlich immer viel Trubel in der Schule, denn es waren viele Feste, man musste für Aufführungen proben, die Arbeiten wurden geschrieben, es gab ein Privatkonzert, es gab ein "Basketballturnier" etc. Und demnächst ist auch der "Language-Day" und der Nationalfeiertag. Vielleicht ist das an meiner Schule immer so, aber das glaube ich nicht.

Sonntag, 23. August 2015

Aufregendes Wochenende

Dieses Wochenende war ein bisschen anders als die anderen.

Am Freitag musste ich in einer halben Stunde einen 6-minütigen Tanz auswendig lernen.

Am Samstag hatte ich Besuch von meinen Local Coordinators. Dies war aber nur ein Routinebesuch. Sie fragten wie es mir geht, wie ich mich in der Schule zurechtfinde usw.
Diesen Besuch werde ich jeden Monat bekommen und meine Local Coordinators geben die Informationen an Intercultura weiter.
Außerdem habe ich an diesem Abend das erste Mal einen Tucan gehört und gesehen - abgesehen von Bildern und Videos.


Am Sonntag war in meiner Schule der Familientag. Dieser Akt begann morgens um 8:30 Uhr und endete gegen 17 Uhr. Es begann mit einem Gottesdienst gefolgt von Zumba und Bingo. Um 13 Uhr begannen die Tänze aller Jahrgangsstufen. Meine Jahtgangsstufe tanzte den Tanz den ich am Freitag gelernt hatte. Der ganze Tag über schien die Sonne und es war sehr warm. Als aber die Tänze begannen, regnete es wie aus Kübeln. Innerhalb von ein paar Sekunden war man klitschnass.

Samstag, 22. August 2015

Fiesta de 15 años


Vielleicht hat jemand schon einmal davon gehört das in manchen Ländern, unteranderem auch in Costa Rica, der 15. Geburtstag ein wichtiges Alter ist.
In Costa Rica feiern die Mädchen den 15. Geburtstag, weil sie da zu einer Frau werden. Dies ist eine alte Tradition.
Viele Mädchen machen eine Party, wobei man zwischen formellen und informellen Festen unterscheiden muss.
Ich war schon auf beiden und habe kleine Unterschiede gemerkt. Doch ob das generell so ist wie ich es beschreiben werde, weiß ich nicht.
Bei der formellen Party war es ein sehr großer Raum mit großem Buffet. Es wurde sehr viel getanzt, darunter auch eine Polonaise. Außerdem tragen alle Mädchen Kleider und die Jungen ein Hemd oder einen Anzug. Meine Gastschwester hat auch gesagt, dass man nicht 2x das gleiche Kleid auf einem 15er Fest anzieht.
Bei der informellen Party war alles ein bisschen familiärer, doch es wurde auch viel getanzt. Die Kleidung sieht auch anders aus: man geht in Jeans und T-shirt zu der Party, wobei man sich schon ein bisschen schick macht.


Auf beiden Festen gab es aber eine Wand, an der viele Bilder mit dem "Geburtstagskind" gemacht wurden. Viele Utensilien wie Hüte, Brillen, Sprüche etc. wurden dazu bereitgestellt. Außerdem sang man "Feliz cumpleaños" (Alles Gute zum Geburtstag) und danach bekam man einen Cupcake.


Bei den Jungen wird nicht der 15. Geburtstag sondern der 18. gefeiert.

Montag, 3. August 2015

1. Schultag


Heute war mein erster Schultag an der neuen Schule.
Ich war schon einmal dort, als wir die Uniform gekauft haben.
Die Schule ist im gleichen Ort und ist nur 700 m von dem Haus entfernt (ich weiß, dass in einem anderen Post 300 m steht, aber das war die Angabe der Gastschwester und ich finde es sind mehr).
Obwohl man das Stück auch sehr gut zu Fuß gehen kann, werden meine Gastschwestern und ich gefahren. Viele kommen auch mit einem extra Schulbus, der denen gelben Schulbusse in den USA sehr ähnelt.
Als ich dann um kurz vor Schulbeginn (7 Uhr) im Sekretariat war, mussten wir noch sehr lange warten.
Es wurde, wie jeden Montag, die Nationalhymne gespielt und danach liest ein Schüler, wie jeden Tag, etwas vor. Was sie genau vorlesen weiß ich nicht.
Im Sekretariat verweilten wir über 2 Stunden und mir wurde ein Teil der Regeln erklärt:
Halsketten, Armbänder, Schminke und Nagellack sind strengsten Verboten. Ebenso trinken und rauchen. Uhren und Ohrringe müssen klein sein. Wenn man eine Jacke tragen möchte, dann muss sie das gleiche Blau haben wie die Schuluniform. Die Schuluniform muss man immer tragen. Für die Jungen auf meiner Schule bedeutet das, dass sie schwarze Schuhe und schwarze Socken tragen müssen und dazu eine braune Hose und ein graues T-Shirt. Die Mädchen müssen schwarze Ballerinas mit weißen Socken, ein grün-weiß karierter Rock und ein graues T-Shirt tragen. Hose, Rock und T-Shirt kauft man in der Schule.
Die Schüler der 11. Klasse tragen ein mint-farbenes Oberteil.
Von der 1. bis 6. Klasse ist man in der "Primeria", was die "Grundschule" bildet. Die 7. bis 11. Klasse ist die "Secondaria", was die "weiterführende Schule" ist.
Nach 2 Stunden im Sekretariat führte man mich im Schulgebäude herum und stellte mich den 9. Klassen vor.
Nachdem ich die erste Pause verpasst hatte, ging ich in meine Klasse.
In der 4. Stunde stellten sich alle vor und wir machten keinen Unterricht. Danach war die große Pause.
Anschließend stand ein kurzer Religionstest an und danach redeten wir nur.
Um 13.45 Uhr war dann die Schule vorbei.

Ich habe außerdem herausgefunden, dass nächste Woche ein neuer deutscher Austauschschüler auf die selbe Schule kommt.

Über die Schule, Fächer, Arbeiten, Hausaufgaben und Verhalten gegenüber den Lehrern mache ich ein anderer Post, sobald ich mehr darüber herausgefunden habe.

Volcán Poás


Gestern war mein erster Ausflug in Costa Rica.
Ich bin zusammen mit meiner Gastfamilie zu dem Vulkan Poas gefahren. Unterwegs haben wir auch einen Zwischenstopp bei dem "Catarata de la Paz"  (wörtlich übersetzt: Wasserfall des Friedens) gemacht, bevor es weiter zu dem Nationalpark Vukan Poas (Parque Nacional Volcán Poás) ging. Außerdem entdeckten war am Straßenrand ein "pisote".
Da der Vulkan sehr hoch gelegen ist (2.708 m), war es dort auch kälter und sehr sehr windig. Da ich aus Deutschland komme, bin ich kälteres Wetter gewöhnt, doch meine Gastfamilie hat sehr gefroren. Mit anderen Worten, ich war froh, dass ich ein T-shirt, eine Fleece Jacke und eine lange Hose anhatte, aber gefroren habe ich nicht.
Je näher man sich dem Vulkan näherte, desto kälter, windiger und nebliger wurde es.
Da es sehr windig und neblig war, war es sehr spannend dem Vulkan zuzuschauen. Teilweise hat man gar nichts gesehen und plötzlich sah man den Vulkan ganz genau.
Nach einer sehr kurzen Wanderung durch den Wald, erreichten wir die Lagune. Auch hier sah man nur eine Nebelsuppe, die sich aber lichtete. Leider habe ich kein Foto davon.
Nach dem Besuch gingen wir noch Essen und besuchten die Verwandtschaft.

Alles in einem war es ein wunderschöner Tag und der Vulkan ist auf jeden Fall ein Ausflug wert.

Samstag, 1. August 2015

1 Woche

Ich bin jetzt seit über einer Woche hier und mir sind verschiedene Dinge aufgefallen. Ich weiß natürlich nicht, ob das in anderen Familien auch so ist, aber in meiner Gastfamilie schon.

1. Gallo Pinto wird zum Frühstück gegessen. (Was das ist erkläre ich in einem anderen Post)
2. Reis gibt es zum Frühstück, Mittagessen und Abendessen.
3. Alle Häuser haben Zäune um das Haus.
4. Auf den Straßen geht es anders zu: Ampel werden beachtet, doch es wird sehr viel gehupt. Außerdem gibt es an den Straßenrändern viele Obststände.
5. In der Regenzeit wechselt das Wetter immer von Sonne zu sehr starkem Regen. Und das ganz plötzlich.
6. Die Früchte haben teilweise andere Farben und auch andere Größen.
7. Das Wasser ist mit Chlor versetzt.
8. Man zieht dieselbe Kleidung nicht zweimal an.
9.  Das Abflussrohr der Toilette ist viel viel kleiner als in Deutschland (klingt ein bisschen komisch)
10. Der Fernseher läuft eigentlich die ganze Zeit.

Die Punkte 3-10 sind überall gleich.

Zu meinem Spanisch:
In Deutschland hatte ich 2 Jahre Spanisch in der Schule. Als ich angekommen bin, habe ich eigentlich nichts verstanden. Ich bin jetzt seit 6 Tagen bei der Familie und verstehen fast 60%.
Die Schuluniform habe ich schon gekauft und am Montag ist mein erster Schultag.